Direkt in der ersten Sommerferienwoche trafen sich Jung und Alt in Selbongen. Gründe hierfür gab es genug, liegt doch der Ort inmitten von drei Seen. Schließlich wollten die Mitglieder der Sensburger Bärentatze wieder etwas gemeinsam unternehmen. In Selbongen befindet sich nämlich eine kleine katholische Kapelle aus dem Jahre 1929. Sie diente der mormonischen Glaubensgemeinschaft sehr lange.
Im ehemaligen Grundschulgebäude, das erstaunlich gut erhalten ist, fand zunächst ein Treffen mit Familie Puszko statt. Die Geschichte rund ums Dorf sowie viele unterhaltsamen Begebenheiten rund um die Mormonen wurden bei Kaffee und Kuchen vorgestellt, es gab auch eine Diashow mit Fotos aus vergangenen Zeiten.
Anschließend zeigten uns die Gastgeber die ehemalige Mormonenkirche, deren Anhänger überwiegend nach Deutschland ausgereist waren. Kontakte mit ihnen bestehen bis heute.
Danach ließen wir uns in einer privat geführten Konditorei nieder, um gestärkt noch den Dorfstrand zu erreichen. Dort wurde Badminton gespielt, Sprachanimationen durften nicht fehlen, man konnte seine Geschicklichkeit beim Bogenschießen unter Beweis stellen und im See baden.
Es waren höchst interessant verbrachte Stunden im masurischen Selbongen. Wenn Sie auch in der Nähe sein sollten, nutzen Sie doch einfach mal die Gelegenheit und lernen den Ort kennen. Es lohnt sich allemal.
