Johannisburg – „Rosch“ am Rosch See

Johannisburg – „Rosch“ am Rosch See

Eine masurische Feier gelingt immer

Wo sollen sich im Sommer die Mitglieder der deutschen Gesellschaft „Rosch“ in Johannisburg treffen? Unbedingt am Rosch See. Aber machen sie das auch? 

Selbstverständlich und das seit Jahren. Zuletzt traf sich „Rosch“ am 17. August am Rosch See im Zentrum für Behinderte in Lupken bei Johannisburg, das direkt am Wasser liegt und einen speziellen Ort für Picknicks unter freiem Himmel hat. 

Zum Treffen kamen 40 Personen – aus Johannisburg, Arys, Bialla und Rudczanny. Es erschienen dort auch Pastor Marcin Pysz, der Propst der evangelisch-augsburgischen Gemeinde in Johannisburg, der in Lupken wohnt, und auch Manfred Solenski, der ehemalige Vorsitzende der Kreisgemeinschaft Johannisburg. Der jüngste Teilnehmer des Treffens war ein Jahr und acht Monate alt und kam mit seinen Eltern aus Remscheid dorthin. 

– Das Feiern bei gutem Wetter dauerte fünf Stunden und war sehr heiter, versichert Mariola Lewińska, die Vizevorsitzende der Gesellschaft „Rosch“. – Was wir gemacht haben? Hauptsächlich uns unterhalten, denn solch ein Treffen ist eine von wenigen Gelegenheiten, bei denen sich unsere Landsleute aus verschiedenen Orten treffen. An Themen für Gespräche fehlt es also nicht. Als sich bereits alle sattgegessen und –getrunken hatten und auch von den Gesprächen gesättigt waren, machten sie einige daran, im Rhythmus alter unsterblicher Schlager zu tanzen, fügt Mariola Lewińska hinzu.

Es sind sie und vor allem der Vorsitzende Dietmar Leymanczyk, die sich darum gekümmert haben, dass das Vergnügen gelungen ist. 

Foto: Archiv von „Roś“