Ortelsburg – Eine Tour über den Tellerrand hinaus

Ortelsburg – Eine Tour über den Tellerrand hinaus

Nah, immer näher

Von Ortelsburg nach Neidenburg sind es nur 50 Kilometer, aber das reichte aus, dass viele Mitglieder der deutschen Gesellschaft „Heimat“ in Ortelsburg noch nie dort gewesen sind, obwohl sie z.B. in Wuppertal waren und das schon einige Male. 

Monika Krzenzek, die Vorsitzende aus Ortelsburg, schlug also der Vorsitzenden aus Neidenburg Sabina Reguła vor, dass sie sie eines Tages besuchen, und diese war gerne einverstanden. Dieser Tag trat am 20. Oktober ein. Nach Neidenburg machten sich 40 Personen auf. Neidenburg hatte sich gut auf den Empfang der Gäste vorbereitet. Es empfing und bewirtete sie nämlich der Neidenburger Chor, also gab es während des Treffens im Sitz der Neidenburger Organisation außer einem Imbiss viel Gesang, und mit dem Gesang auch viel Lachen. Aber es gab auch einen Austausch von Erfahrungen und Ideen dafür, was man gemeinsam machen könnte. 

– Eine ist die, dass jetzt Neidenburg zu einem Besuch zu uns kommt, und ein zweiter, dass sich in Neidenburg Interessierte sammeln, um einen Jugendpunkt, also eine Jugendgruppe in Gang zu bringen, verrät Monika Krzenzek.

Als schon alle genug gegessen, gesungen und geplaudert hatten, machten sich die Gäste auf den Weg, Neidenburg zu besichtigen. Fester Bestandteil von Besuchen in Neidenburg ist selbstverständlich die Deutschordensburg, aber beim Besichtigen der Stadt gibt es einen zweiten Fixpunkt – der Laden mit masurischem Trinkhonig, für den Neidenburg bekannt ist. Aus diesen beiden Gründen halten die Mitglieder von „Heimat“ den Ausflug für sehr gelungen. 

Projektantrag auf Kleinprojekte im Rahmen der ethnokulturellen Arbeit „Begegnungsstättenarbeit“ 2023