Mohrungen – Adventstreffen

Mohrungen – Adventstreffen

Allen hat es gefallen

Adventstreffen assoziieren für gewöhnlich die meisten von uns mit Kaffee, Kuchen, Liedern und Gesprächen. Das alles gab es in Mohrungen beim letzten Treffen. Aber nicht nur. Was hatte Waldemar Mańka, der Vizevorsitzende der Gesellschaft „Herder“ dafür vorbereitet?

Das Adventstreffen der Gesellschaft der deutschen Minderheit „Herder“ in Mohrungen fand am siebten Dezember in ihrem Sitz statt. Es kamen über ein Dutzend Personen unterschiedlichen Alters. Sie erwarteten, dass es traditionell sein würde. Und das war es und zwar sehr. Waldemar Mańka, der Vizevorsitzende von „Herder“ ist ein Amateur-Koch. In seiner Freizeit bereitet er gerne etwas Leckeres zum Essen zu, und die oberländische Küche ist ihm nicht fremd. Für das Adventstreffen briet er also zwei Gänse.

Zwar ist gebratene Gans ein Gericht für Weihnachten, aber jeder von uns weiß: „was Du morgen essen sollst – iss heute; und was du heute machen sollst – mach morgen“. So aßen also die Teilnehmer des Treffens die traditionell weihnachtliche gebratene Gans im Advent. Niemand regte sich darüber auf, dass das eine Verletzung des Brauches ist. Allen hat es gefallen und geschmeckt. Um so lieber sangen sie nach der Mahlzeit verschiedene Lieder.