Der Test fiel gut aus
Wiktoria Krzenzek, die jüngere Schwester von Monika, war einem breiteren Publikum dafür bekannt, dass sie schön singt und Preise bei Wettbewerben sammelt. In welcher Rolle ist sie aber Anfang Dezember in ihrer Gesellschaft aufgetreten?
Die Gesellschaft der deutschen Minderheit „Heimat“ in Ortelsburg wurde dank der Bemühungen von Werner Koepke, dem Vorsitzenden der Organisation „Masurenhilfe“ in Leiferde in Niedersachsen, vor nicht langer Zeit um einen Elektroherd reicher. Er wurde im Büro aufgestellt. Am zweiten Dezember beschloss „Heimat“, ihn zu testen. dafür organisierte der Verein ein Treffen, dessen Teilnehmer in Verbindung mit Weihnachten traditionell Lebkuchen buken.
Leiterin dieses Unternehmens war Wiktoria, die jüngere Schwester von Monika Krzenzek, der Vorsitzenden von „Heimat“. Wiktoria war früher einem breiteren Publikum dafür bekannt, dass sie schön singt und auch Preise bei Wettbewerben sammelt. Wiktoria sang diesmal jedoch nicht, sondern zeigte nur allen, wie richtiger masurischer Lebkuchen gebacken wird. Das Rezept ist eine Familientradition der Krzenzeks. Zum Backen brauchte sie drei Kilogramm Mehl und eine Menge verschiedener Gewürze. Sie hatte keine einfache Aufgabe, denn zum Treffen kamen 30 Personen mit unterschiedlicher kulinarischer Erfahrung.
Wiktoria debütierte in der Rolle einer Konditorin und Instruktorin in ihrer Gesellschaft. Wie hat sie bestanden?
Spielend. Der Lebkuchen wurde lecker und es war viel davon. Obwohl er allen schmeckte, blieb von ihm noch viel für das Adventstreffen. Es sieht danach aus, als würde der Herd noch oft getestet.
Projektantrag auf Kleinprojekte im Rahmen der ethnokulturellen Arbeit. „Begegnungsstättenarbeit“ 2023.
