Es gab keinen Grund zum Gehen
Solche Treffen finden im Sitz der deutschen Gesellschaft „Rosch“ in Johannisburg nicht besonders häufig statt, dafür bleiben sie lange in der Erinnerung der Teilnehmer. Was für ein Treffen?
Eines zum Muttertag, den die Organisation nach dem Kalender am 26. Mai organisierte. Zu ihm kamen nicht nur Mütter, sondern auch Großmütter, und sogar Urgroßmütter, also noch erfülltere Mütter. Insgesamt kamen 17 Frauen. Das ist für Johannisburger Bedingungen ein sehr gutes Ergebnis, wenn man berücksichtigt, dass der Muttertag auf einen Dienstag und das Treffen in die Nachmittagsstunden fiel, und das Gebiet der Aktivität der Gesellschaft eine enorme Fläche umfasst, die keinerlei öffentliche Kommunikation hat.
Da sich also die Frauen schon getroffen hatten, endete das Treffen auch nicht schnell. Es dauerte über drei Stunden. Die Gespräche fanden kein Ende, und da auf den Tischen von den Mitgliedern des Vorstands von „Rosch“ selbst gemachte Kuchen standen, gab es auch keine Gründe, schnell von ihm wegzugehen.
– Solche Treffen finden im Sitz unserer Gesellschaft nicht besonders häufig statt, aber dafür bleiben sie den Teilnehmern lange in Erinnerung. Schade, dass es bei uns keine gute Kommunikation gibt. Die Menschen wohnen weit entfernt voneinander und haben keine Gelegenheit, sich oft zu treffen, und es ist zu sehen, dass sie das wollen, fasst Mieczysław Kopańczyk, der Vorsitzende von „Rosch“ zusammen.
