Heilsberg – Salatreicher Frauentag

Heilsberg – Salatreicher Frauentag

Ein wenig anders als sonst

Feiern kann man auf verschiedene Art und jedesmal anders. Dieses Denken begleitet jedes Jahr die Feier zum Frauentag in der deutschen Gesellschaft „Warmia“ in Heilsberg.

Termin des feierlichen Treffens war passend zum Datum des Feiertags, es gab auch die traditionellen Kaffee, Tulpe und Schokolade für jede Dame, aber es gab auch neue Akzente.

Der erste war, dass jede Dame als Geschenke ein Osterei bekam, das Lila Buczel gemacht hatte, aber das waren keine Eier zum Essen, sondern Schmuck. Die zweite Neuheit war, dass es keine Kuchen gab, sondern nur eigenhändig im Voraus zuhause vorbereitete Salate. Warum Salate?
Weil vorher bei einer ihrer Vorträge Beata Błażewicz-Holzkey vom Heilsberger Museum über Geschäfte im früheren Heilsberg erzählt hatte, unter denen eine bestimmte Gärtnerei das größte Renommee in der Stadt hatte, dessen Gärten sich dort befunden haben, wo jetzt der Sitz der Gesellschaft „Warmia“ ist. Das Treffen zum Frauentag verwandelte sich also quasi von selbst in ein Salatfestival. Es zeigte sich, dass man sie aus allem machen kann und dass sie alle Geschmäcker haben können.

Es war in geschmacklicher Hinsicht ein sehr interessantes Erlebnis. Aber es endete nicht mit den Salaten. Bogdan Grynek hatte eigenhändig gemachte Wurst und Salami aus Wild mitgebracht. Sie schmeckte allen sehr und alle lobten den Meister.
Salate, Wurst – im Grunde nichts Großes, aber etwas anders, und an diesen Frauentag werden sich die Heilsberger sicher lange erinnern.

lek, Foto: Ewa Huss-Nowosielska