Ein wenig Geschichte zum Nachtisch
Einen Tag nach dem Termin feierten die Mitglieder der deutschen Gesellschaft „Herder“ in Mohrungen den Frauentag. Aber nicht deswegen, weil sie nicht aufmerksam genug waren, sondern weil ihre wöchentlichen Treffen immer donnerstags stattfinden.
Zum treffen kamen über ein Dutzend Frauen und zwei Männer. Auf sie wartete ein festlich gestalteter Tisch, auf dem ein Mittagessen gereicht wurde, das vom Vorstand von „Herder“ vorbereitet worden war, darunter von Waldemar Mańka, dem Vizevorsitzenden, persönlich, der unter seinen Bekannten dafür bekannt ist, dass er gut kochen kann. Nach dem Mittagessen gab es Kaffee und Kuchen, aber das war noch nicht das Ende der Veranstaltung.
Urszula Mańka, die Vorsitzende von „Herder“, hatte zum Nachtisch ein kurzes Referat über die Geschichte der Kaffeefilter vorbereitet. Was zeigte sich dabei?
Kaffeefilter sind seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt. Auf die Idee ihrer Anwendung verfiel die deutsche Hausfrau Melitta Bentz aus Dresden, die im Jahr 1908 als Prototyp das Löschpapier aus dem Heft ihres Kindes verwendete. Später wurde sie die Gründerin der bekannten Firma Melitta, die bis heute Kaffemaschinen produziert.
lek, Foto: Waldemar Mańka
