Was uns die Kerzen verraten
In diesem Jahr fand das traditionelle Adventstreffen der Vorsitzenden und Aktiven der deutschen Gesellschaften zwei Tage vor Beginn der Adventszeit statt, also am Freitag, dem 1. Dezember. Dies ergab sich aus dem Veranstaltungskalender.
Vertreten waren Vereine aus Ostróda, Górow Iławecki, Bartoszyce, Biskupiec, Olsztynek, Morąg, Mrągowo und Szczytno. Auch die Gäste waren anwesend. Wiktor Marek Leyk, der Bevollmächtigte des Marschalls für Minderheitenfragen, und Aneta Łapińska, die Bevollmächtigte der Woiwodschaft Ermland-Masuren für Minderheitenfragen, waren ebenso anwesend wie Pater André Schmeier, der katholische Priester der deutschen Minderheit. Ebenfalls anwesend war Piotr Dukat, der Vorsitzende des Vereins der deutschen Minderheit in Olsztyn, der zwar nicht dem Verein angehört, aber seit dem Führungswechsel gute Beziehungen zum Verein unterhält.
Die Gäste wünschten der Versammlung eine erfolgreiche Advents- und Weihnachtszeit.
Pater Schmeier erläuterte den Anwesenden den Adventskranz und die Symbolik der 4 Kerzen. Der Brauch hat seinen Ursprung in Hamburg. Die erste Kerze symbolisiert den Frieden, die zweite den Glauben, die dritte die Liebe und die vierte die Hoffnung.
Nach einem kurzen Gebet setzten sich die Versammelten zu einem Essen zusammen. Das Treffen verlief in einer feierlichen, aber angenehmen Atmosphäre.
Dieses Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat durch den Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen finanziert.
