Konkave Eier
Es gibt nichts konvexeres als eine Kugel oder ein Ei. Aber nicht für die Senioren und Jugendlichen aus der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Bartenstein. Sie machten Osterdekorationen in konkaven Eiern.
Konkave Eier? So etwas gibt es doch gar nicht, sagt jemand. Es gibt sie – im Internet, und sie sind aus Styropor. Eigentlich sind es Hälften von Eiern, quasi Hälften von ausgeblasenen Styropor-Eiern. Aber Vorsicht! Styropor-Eier haben die Größe wie die von Sträußen. Ihr Inneres beklebt man mit farbigem Papier und schmückt es, wie es einem die Phantasie eingibt. Man kann sich richtig austoben. Und das haben sie gemacht, sowohl die Senioren als auch die Jugendlichen. Die einen am 16. März, die anderen am 17. Das Verzieren eines einzigen Eis nahm bei jeder der Gruppen etwa drei Stunden in Anspruch. Unter den Händen der Künstler entsprangen wahre Meisterwerke. Jeder nahm sein Ei nach Hause, um damit den Ostertisch zu dekorieren.
Diese Dekoration dachte sich wie immer Danuta Niewęgłowska aus, die Leiterin der Regionaltanzgruppe „Saga“, die auch noch ein zweites-gestalterisches – Talent hat.
– Wir haben diese Eier das erste Mal dekoriert. Ich weiß nicht, ob mein Vorschlag gefallen hat, aber unser Mitglieder, sowohl die Jüngeren als auch die Älteren, haben ihn angenommen und begeistert durchgeführt. Deswegen empfehle ich unseren Organisationen, vor dem nächsten Osterfest unsere bewährte Idee zu nutzen, sagt Danuta.
