Bartenstein – Verjüngung von „Saga”

Bartenstein – Verjüngung von „Saga”

Ohne Hilfe können sie es nicht schaffen

Mit der Regionaltanzgruppe „Saga“, die bei der Bartensteiner Gesellschaft der deutschen Minderheit aktiv ist, ist es wie mit den Helden von Computerspielen: hin und wieder ändert sie die Gestalt und erscheint in einer neuen Inkarnation.

Und gerade haben wir auch mit einer solchen Phase dieser Gruppe zu tun. Im Herbst haben sie vier Tänzer verlassen: ein Paar und zwei Mädchen. Sie fuhren zum Studium nach Allenstein und Danzig. Das ist ein großer Verlust für eine Gruppe, die bis 16 Personen zählt. Danuta Niewęgłowska, die Leiterin von „Saga“, verbreitete also Informationen über eine Rekrutierung. Der Effekt überraschte sie selbst: es meldeten sich gleich acht Interessierte: Pola, Marcelina, Mikołaj, Julka, Nikodem, Ola, Magda und Gabrysia. Sie sind zwischen 8 und 12 Jahren alt und haben vorher niemals getanzt. 

Seit Herbst trainieren die jungen Tänzer fleißig bei den wöchentlichen Proben, die jeweils zwei bis drei Stunden dauern.

– Ich würde sehr gerne mit Ihnen auf ein Vorbereitungslager fahren, denn eine solche dreitägige Fahrt bringt einen besseren Effekt als ein Monat Proben. Leider fehlen uns die Mittel für die Organisation, bedauert die Leiterin. 

Vor der Pandemie übte „Saga“ meistens in Kahlberg. Die Fahrt zu diesem Kurort war für die Jugendlichen immer schwere Arbeit, aber auch eine attraktive Belohnung. Vielleicht unterstützt jemand unsere begabte Tanzjugend? Wenn sie es schafft, sich gut vorzubereiten, dann sehen wir sie auf dem Sommerfest am 24. Juni in Wuttrienen.