Sie haben mehr davon profitiert
Vier deutsche Organisationen aus Nordpolen verbrachten diesen Tag auf sehr ähnliche Weise, obwohl sie sich nicht abgesprochen hatten. Es war zeitweise nicht einfach, aber Reisen sind nicht nur interessant, sondern auch anspruchsvoll.
Wenn am Freitag, dem 11. September, eine der deutschen Organisationen in Nordpolen ihre Stadt verließ, dann war Olsztyn meist das Ziel ihrer Reise. Warum? Weil dort an diesem Tag ein großes Konzert anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Verbandes deutscher sozial-kultureller Vereine in Polen sowie des 35. Jahrestags der Unterzeichnung des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland stattfand. Zu diesem Konzert lud der VdG alle Mitglieder deutscher Organisationen in Nordpolen ein – die meisten nahmen diese Einladung an.
Einige deutsche Vereine nutzten die Gelegenheit jedoch noch intensiver, da sie die Fahrt nach Olsztyn als Gelegenheit für eine Stadtbesichtigung betrachteten. So verfuhren es die Vereine aus Słupsk, Szczytno, Kętrzyn und Górowo Iławeckie.
Eine 25-köpfige Gruppe des Vereins „Heimat“ aus Szczytno besichtigte Olsztyn unter der Leitung des Redakteurs Uwe Hahnkamp. Redakteur Hahnkamp führte sie durch die Altstadt und machte sie mit der Geschichte der Stadt vertraut. Auch eine Gruppe aus Kętrzyn besuchte die Altstadt. Bei dieser Gelegenheit besichtigte sie zudem das Museum der Moderne, das trotz seines Namens technische Exponate beherbergt. Eine sehr ähnliche Route, die ebenfalls zum Schloss und zur Kathedrale führte, legte die Gruppe aus Górowo Iławeckie zurück. Etwas anders verlief die Tour der Freunde aus Słupsk. Unter der Leitung des Redakteurs Lech Kryszałowicz machten sie sich auf den Weg nach Kortowo – dem Studentenstädtchen der Universität Ermland-Masuren. Sie lernten die Geschichte dieses Ortes sowie die Besonderheiten des einzigartigen Studentencampus kennen. Die Altstadt besichtigten sie hingegen bei einem Spaziergang entlang der Hauptstraße. Für einige stellte der Spaziergang durch Kortowo und die Altstadt jedoch aufgrund ihres Gesundheitszustands eine große Herausforderung dar.
Zum Abschluss trafen sich alle im Konzertsaal. Auch hier gab es Eindrücke, allerdings im Sitzen.
