Osterode – Das Experiment ist gelungen

Osterode – Das Experiment ist gelungen

Erstes Adventstreffen bei sich selbst

Obwohl die Osteroder Gesellschaft der deutschen Minderheit schon über 30 Jahre existiert und fast ebensoviele Jahre seinen Sitz im Deutschen Haus hat, organisierte sie das erste Mal ein Adventstreffen bei sich selbst. Wie fiel dieses „Experiment“ aus? 

Die Mitglieder der Osteroder Gesellschaft der deutschen Minderheit trafen sich im Advent immer im Hotel „Sajmino“. In diesem Jahr hatten sie diese Möglichkeit nicht, da das Hotel geschlossen ist. Der Vorstand der Gesellschaft entschloss sich also zu „experimentieren“ und ein Treffen unter dem eigenen Dach zu organisieren. Schließlich hat sie das ganze Haus zur Verfügung, und darin eine ordentliche Küche.

Das Treffen fand also am siebten Dezember in ihrem Sitz statt. Hauptgast der Feier war Pastor Waldemar Eggert, der Superintendent des Bezirks Masuren der evangelisch-methodistischen Kirche, der das Wort Gottes verkündete und mit dem Advent verbundene Fragmente des Evangeliums vorlas. Henryk Hoch, der Vorsitzende der Gesellschaft, wünschte den Versammelten festliche Weihnachten und viel Gesundheit und Glück im neuen Jahr 2025. Das Treffen verlief in festlicher Atmosphäre bei einem weihnachtlichen Imbiss und dauerte drei Stunden. Die Kinder erhielten selbstverständlich vom Nikolaus Weihnachtspäckchen.  

Das Experiment ist daher gelungen.

Die Feier fiel mit der Beendigung des Herbstausgabe des Samstagskurses zusammen. Die Kinder bereiteten unter der Leitung von Lehrerin Ewelina Panasiuk ein Konzert deutscher Weihnachtslieder vor. Alle konnten sich also davon überzeugen, was und wie sie gelernt hatten. Auf dem Treffen waren über 90 Personen. Und das ist der Grund dafür, dass es für den Samstagskurs in Osterode immer viel mehr Interessierte als Plätze gibt.