Hohenstein – Adventstreffen

Hohenstein – Adventstreffen

Symbole bringen die Hoffnung zurück

Nach einjähriger Pause trafen sich am achten Dezember die Mitglieder der Gesellschaft der deutschen Minderheit „Emil von Behring“ in Hohenstein zu einem Adventabend. Sie trafen sich auch an einem nicht zufälligen Ort, also wo? 

Im Restaurant im Freilichtmuseum. Warum gerade dort? Weil das für die Hohensteiner ein symbolischer Ort ist. Dort trafen sie sich vor der Krise der Organisation, die die einjährige Pause verursacht hatte. Aber nicht nur. 

– Auch deswegen, weil es dort schön ist, es herrscht eine gute Atmosphäre und weil dieser Ort viele Menschen an Bilder aus der Kindheit erinnert, erklärt Jacek Cieśla, der Vorsitzende der Gesellschaft. 

Auf dem Treffen waren zwanzig Personen, darunter ein Gast – Wiesław Küchmeister, der Vizevorsitzende der Gesellschaft „Tannen“ in Osterode.  

– Alle freuten sich sehr, dass es zu diesem Treffen kam. Unsere Mädels haben also zu dieser Gelegenheit sogar Kuchen gebacken. Wir haben uns gefreut, dass wir uns getroffen haben, aber wir freuten uns auch darüber, dass unsere Organisation zur Aktivität zurückkehrt, dass es Menschen gibt, die aktiv sein wollen. Und das ist das Wichtigste, unterstreicht Jacek Cieśla.

Und darin liegt die Erklärung dafür, dass es nach vier Stunden gemeinsamer Gespräche und Gesänge den Menschen schwer viel, nach Hause zu gehen. 

Die, die aus Krankheitsgründen nicht zum Treffen am achten Dezember kommen konnten, erhielten Päckchen mit Süßigkeiten und weihnachtlichen Leckereien.