So kommen sie mit Schwierigkeiten zurecht
Sie räumen auf und sie renovieren und so wird es noch lange sein. Die Katastrophe vom Februar ist eine wahre Herausforderung für die Organisation Zum Glück sind die Masuren in der Lage, mit Schwierigkeiten zurechtzukommen.
Für gewöhnlich reichte der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Lyck für die Vorbereitung des Wasserturms, in dem sich das Museum und ihr Büro befindet, auf die neue Saison ein langes Maiwochenende. In diesem Jahr jedoch, nach den winterlichen Überschwemmungen von Büro und Turm, ist bereits klar, dass jeder Mensch, jede freie Zeit und alles Geld dafür gebraucht wird, um die überschwemmten Räume in einen gebrauchsfertigen Zustand zu bringen. Im März räumten die Masuren nach der Katastrophe auf und wurden alles los, was sie nicht säubern oder renovieren ließ. Am 18. April arbeiteten sie ebenfalls auf dem Gelände der Gesellschaft. Dieses Mal entfernten die Mitglieder der Organisation alle Betonplatten rund um das Verwaltungsgebäude. Das war notwendig, um die ersten Renovierungsarbeiten beginnen zu können. Das sind Erdarbeiten, also das Ausgraben der Fundamente und ihrer Isolierung, der Bau von Drainagen und Meliorationsbrunnen, damit das Wasser nicht in die Fundamente eindringt und in den Keller gelangt.
Emil Denert, Bauingenieur, Mitglied der „Masuren“ und verantwortlich für die Koordination der Renovierung des Büros, konnte eine Spende von der Firma gewinnen, bei der er arbeitet. Es handelt sich um Bitumenmasse zur Schichtisolierung im Wert von 2.300 Złoty und zwei gusseiserne Luken im Wert von 1.000 Złoty. Diese Materialien wurden bei den Erdarbeiten genutzt.
Während die einen arbeiteten, hatten die anderen eine kulinarische Werkstatt, über die wir auf der nächsten Seite schreiben. Am Ende setzten sich alle an einen Tisch. So kommen sie in Lyck mit Schwierigkeiten klar.
lek, Foto: Archiv der Gesellschaft „Masuren“
