An der achten deutschen Sommerjugendolympiade nahmen Jugendliche im Alter von 13-20 Jahren aus deutschen Vereinen in Bartoszyce, Braniewo, Gora Iławeckie, Lidzbark Warmiński, Ostróda, Mrągowo, Szczytno, Olsztynek und Kętrzyn teil. Die Organisatoren der Olympiade – ein Vertreter der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein/Olsztyn und Vorstandsmitglied des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, begrüßten die Teilnehmer. Am Abend nahmen die jungen Leute an Integrationsspielen teil.
Die Olympiade fand in Ostróda statt, da es nicht möglich war, die jungen Leute in der gewählten Einrichtung in Lidzbark Warmiński unterzubringen.
Den Jugendlichen wurde ein modernes und schönes Leichtathletikstadion zur Verfügung gestellt, das unter anderem über eine Tartan-Laufbahn verfügt. Der sportliche Wettkampf begann mit einem Triathlon, der für alle obligatorisch war. Er bestand aus einem 50-Meter-Lauf, einem Weitsprung und einem Medizinballwurf.
Nach dem Mittagessen nahmen die freiwilligen Teilnehmer an einem Volleyballturnier teil. Die Teams waren gemischt – Männer und Frauen – und setzten sich aus Vertretern verschiedener Verbände zusammen. Die Siegermannschaft erhielt Medaillen, während für die Teilnehmer des Triathlons Trophäen bereitgestellt wurden. Am Abend organisierten wir ein Grillfest im Deutschen Haus, bei dem die jungen Leute ihre Eindrücke von der Olympiade austauschten und viele Gespräche zur gegenseitigen Integration führten.
Trotz des Wettbewerbs verhielten sich die jungen Leute sehr fair. Die Olympischen Spiele sind ein guter Start in die Sommerferien“, versichern die jungen Leute. Sie treffen interessante Menschen, sowohl bekannte als auch neue, und schließen so neue Freundschaften und festigen alte. Das Ziel der Veranstaltung – die Zusammenführung von in Ermland und Masuren – wurde erreicht. Auch die in der Satzung der Vereinigung verankerten Bildungsziele sind erreicht worden. Der sportliche Teil ist die Grundlage für den pädagogischen Teil der Veranstaltung, der darauf abzielt, etwas über Geschichte und Kultur zu lernen.
Die Teilnahme an den Olympischen Spielen stärkt die sozialen Kompetenzen und fördert die körperliche und geistige Aktivität sowie die staatsbürgerliche Integration. Olympische Sommerjugendspiele der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren wurde finanziert von: Das polnische Ministerium für Inneres und Verwaltung, das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, die Gemeinschaft der ehemaligen Bewohner Ostpreußens – Landmannschaft Ostpreußen und der Verband der deutschen Gesellschaften Ermlands und Masurens.
