Ein Abendessen wie kein anderes
Das letzte Adventsfest der deutschen Minderheitengemeinschaft „Mazury” in Ełk kann man getrost als einen Abend bezeichnen, der eine Medaille verdient. Dies ist dem Präsidenten von Ełk zu verdanken.
Das Adventsfest von „Mazury” fand am 13. Dezember im Hotel Rydzewski in Ełk statt. Im Hotel, weil der Sitz von „Mazury” nicht alle Interessierten aufnehmen konnte, und das waren über 90 Personen, und außerdem ist es ein sehr eleganter Ort. Neben den Mitgliedern der Organisation nahmen auch Pastor Dariusz Zuber, Pfarrer der lutherischen Gemeinde in Ełk, Tomasz Andrukiewicz, Bürgermeister der Stadt, und Katarzyna Podlecka, Leiterin der Abteilung für Sozialpolitik der Stadtverwaltung in Ełk, an dem Treffen teil. Neben ihr wurden die Stadtverwaltung auch von Faustyna Gajewska und Alina Mosiej vertreten, die Betreuerin des Kinderchors der katholischen Gemeinde St. Johannes der Evangelist in Ełk ist. Warum war die Stadtverwaltung bei dem Adventsfest der deutschen Minderheit so zahlreich vertreten?
Weil seit einem Jahr eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Verein und der Stadtverwaltung besteht. Obwohl sie noch nicht lange besteht, ist sie sehr intensiv, und ihr Höhepunkt war im Juni 2025 das städtische Familienpicknick unter dem Wasserturm.
Daher überraschte niemanden die Rede von Präsident Andrukiewicz, in der er die bisherigen Kontakte zwischen der Stadt und der Organisation zusammenfasste und eine weitere gute Zusammenarbeit im Jahr 2026 wünschte. Aber der Präsident hatte neben seinen herzlichen Worten auch eine Gedenkmedaille für den Verein, die anlässlich des 600-jährigen Jubiläums der Stadt geprägt wurde, das im Jahr 2025 gefeiert wurde.
„Das ist für uns eine wertvolle Auszeichnung und ein Ansporn, weiterhin mit der Stadt zusammenzuarbeiten, denn dann können wir mehr erreichen und werden in Ełk besser sichtbar sein“, versichert Urszula Sasińska, Vorsitzende von „Mazur“.Die Medaille war nicht das einzige Ereignis des Adventsfestes von „Mazur”. Die Mitglieder konnten sich auch ein Krippenspiel ansehen, das von einem Kinderchor vorbereitet worden war. Natürlich beteten sie auch unter der Leitung von Pastor Zuber und sangen deutsche und polnische Weihnachtslieder.
