Ortelsburg – Lebkuchenwerkstatt

Ortelsburg – Lebkuchenwerkstatt

Wann beginnt die Magie des Festes?

Sie selbst hatten keine Konditoren mit solchen Fähigkeiten erwartet. Und auch nicht, dass so viele von ihnen erscheinen. Wirkt über einen Monat vor den Feiertagen bereits ihre Magie? 

Einen guten ostpreußischen Lebkuchen muss man lange vor Weihnachten backen, damit er bis zu den Feiertagen reift und gut schmeckt. Und deswegen fand schon am 15. November bei der Kulturgesellschaft der Deutschen „Heimat” in Ortelsburg die jährliche Lebkuchenwerkstatt statt. Das Projekt erfreute sich wie jedes Jahr einer enormen Beliebtheit bei den Mitgliedern der deutschen Minderheit. Der Vorstand der Gesellschaft hatte mit 25 Personen gerechnet. Das Interesse daran übertraf jedoch die Erwartungen. Zur Veranstaltung kamen 30 Teilnehmer.  

– Bei der Werkstatt haben wir drei Kilogramm Mehl verbraucht, aus dem wir etwa 400 Lebkuchen zubereitet haben. Die Teilnehmer wetteiferten miteinander bei den Einfällen, wie sie geschmückt werden konnten, indem sie farbige und phantasievolle Motive schufen, sagt Paweł Samsel, der Vorsitzende der „Heimat“.

Nach Erledigung der Arbeit, bei der eine heitere Atmosphäre herrscht, setzten sich die Mitglieder zu einem gemeinsamen Kaffee zusammen, um die frisch gebackenen Lebkuchen zu kosten. Dabei sprachen sie über Rezepte, weitere Ideen für das Adventstreffen und Pläne für das kommende Jahr. Die restlichen Lebkuchen verpackten sie sorgfältig.

– Sie werden eine süße Zutat zu unserem Adventstreffen im Dezember, fügt Paweł Samsel hinzu.

Das Projekt wurde realisiert dank Mitteln für Kleinprojekte des VdG.