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Region. Erstes Treffen aus der Ferne

von monika
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Gehen wir in den Online-Modus

Jahrelang waren alle daran gewöhnt, dass das Frühlingsseminar der Landsmannschaft Ostpreußen in Sensburg stattfindet und mit der Delegiertenversammlung der deutschen Organisationen in unserer Region unter dem Dach des Verbands der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren verbunden ist. Dieses Jahr war es jedoch anders.

Anders, das heißt zum ersten Mal aus der Ferne über das Internet, am 10. April. Warum? Wegen der Corona-Pandemie. - Ich habe mich entschlossen, ein offenes Online-Treffen zu organisieren, sowohl für die Vorsitzenden als auch für die Jugend, um zu zeigen, dass sich selbst in diesen schwierigen Zeiten ziemlich viel machen lässt, wenn man sich etwas einfallen lässt, sagt Edyta Gładkowska, die Vertreterin der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein. Ein Plus des Online-Treffens war, dass an ihm eine größere Anzahl Referenten und das hauptsächlich aus Oppeln teilnehmen konnte. Sie alle auf einmal nach Sensburg zu bringen, das hätte Edyta eher nicht geschafft.
Es begann mit einem Vortrag über Osterbräuche in Ostpreußen, über die Edyta Gładkowska sprach. Danach stellte sie die Projekte des Büros der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein vor. Das sind u.a. verschiedene Aktivitäten aus dem bereits bekannten Zyklus - Konsolidierung der Begegnungsstätten. Nach ihr stellte Anna Kazańska aus Allenstein das Projekt Bilingua für zweisprachige Familien vor. Es wird im Internet fortgesetzt. Das Haus für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Oppeln präsentiert sein Direktor Lucjan Dzumla. Es hat seine Internetseite und Kanäle auf den Portalen You Tube und Spotify. Man kann auf ihnen verschiedene Aktivitäten des Hau-
ses anschauen, darunter den Zyklus „Kochen mit Maria Wurst“. Die Jugendprojekte des Hauses für deutsch-polnische Zusammenarbeit besprach dagegen Weronika Koston vom Bund der Jugend der deutschen Minderheit in Polen (BJDM). Gerade entstehen deutsche Jugendklubs. Ihre Koordinatorin in unserer Region ist Monika Krzenzek von der
Gesellschaft in Ortelsburg, Mitglied des Vorstands des Verbands der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren. Wenn die sanitären Bedingungen es erlauben, werden sich diese Klubs in Osterode treffen. Monika ermunterte die Teilnehmer des Treffens dazu, unsere Jugendlichen von dieser Initiative zu benachrichtigen.Lernraum ist ein Programm des Hauses für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das den Deutschunterricht unterstützt. Welche Hilfe es anbietet, darüber informierte Marta Krzesińska-Siwek. Es gibt u.a. Online-Kurse zum Preis von acht Złoty pro Stunde.
Seit letztem Jahr ist in Oppeln das Forschungszentrum der deutschen Minderheit aktiv. Womit es sich befasst, darüber sprach Magdalena Lapshin, die Leiterin seines Archivs. Sie schlug vor, dass unsere Gesellschaften sie zu sich einladen, damit sie deren Dokumente archivieren könnte.

Den Verband der deutschen sozialkulturellen Gesellschaft in Polen repräsentierte Beata Sordon, die Bevollmächtigte für die Jugend. Beata wird sich nach Heilsberg zur Theaterwerkstatt des Heilsberger Jugendtheaters „Spiegel“ begeben. Sie informierte u.a. auch darüber, dass der VdG einen Film zum 30-jährigen Bestehen der deutschen Minderheit in Polen vorbereitet. Der Verband der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren hatte zur Teilnahme am Treffen Marta Mularczyk, die Bürochefin vorgesehen. Marta stellte zwei Projekte des Verbands vor– einen Ausflug auf den Spuren von Johann Gottfried Herder und eine Photowerkstatt.
Das Ende des Treffens dominierte die Angelegenheit der Volkszählung. Sabina Reguła, die Vorsitzende der Gesellschaft in Neidenburg, wies darauf hin, wie die Rubriken Staatsbürgerschaft, Nationalität und Sprache im Haushalt ausgefüllt werden sollten. Nämlich: Staatsangehörigkeit polnisch, Nationalität deutsch und Sprache im Haushalt deutsch. Deswegen sagte das so auch Bernard Gaida, der Vorsitzende des VdG, in seinem vorher aufgezeichneten Auftritt. Seinen Auftritt veröffentlichen wir auch auf Seite 12. Am Treffen nahmen insgesamt über 30 Personen teil. Was halten die Teilnemer von der Internetform des Frühlingstreffens?

Elżbieta Kozłowska, Gesellschaft der deutschen Minderheit in Lötzen.- Gut, dass so ein Treffen stattfand. Es war interessant, die Vorschläge der Aktiven aus Schlesien zu hören. Es war aufbauend, zu erfahren, wie viel man trotz allem in dieser Pandemie machen kann. Gab es technische Probleme mit der Verbindung? Nein, denn vorher hatte uns der Probst unserer evangelisch-augsburgischen Gemeinde in Lötzen vorgeschlagen, Zoom zu installieren, und dadurch haben wir schon Treffen. Dorota Kanclerz, Gesellschaft der deutschen Minderheit in Bartenstein. Ich habe alle Vorschläge notiert. Was davon könnten wir machen? Mir scheint, den Deutschunterricht am Samstag für
unsere Kinder. Wir können auch die Geschichte unserer Gesellschaft an das Forschungszentrum der deutschen Minderheit in Polen weitergeben. Ich hatte etwas Probleme mit der Verbindung, aber mit Unterstützung von Herrn Damian, der das Treffen technisch betreute, gelang es, sich mit ihm zu verbinden. Gegen Ende habe ich jedoch nichts gehört, vielleicht wegen der Überlastung des Netzes.
Lech Kryszałowicz