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Bericht von der Reise

von monika
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Der Verband der deutschen Gesellschaft  Ermland und Masuren organisierte am 19.09.2020 eine eintägige Tour für eine Gruppe von Jugendlichen der deutschen Minderheit nach Olsztynek und Umgebung.

Die Jugendlichen kamen aus Gesellschafte  in Bartenstein, Landsberg, Heilsberg, Osterode  und einer Gruppe junger Menschen, die in Olsztyn aktiv sind.

Der erste Punkt unseres gemeinsamen Projekts  war der Besuch des Museums für Volksarchitektur, das gemeinhin als Freilichtmuseum bezeichnet wird. Unser Stadtführer erzählte auf interessante Weise die Geschichte der Volksarchitektur des ehemaligen Ostpreußens am Beispiel der dort vorhandenen Gebäude, die Technik, mit der in alten Zeiten masurische Hütten gebaut wurden, und zeigte auch die Gegenstände des täglichen Gebrauchs der Bewohner des ehemaligen Ostpreußens. Die Jugendlichen interessierten sich besonders für Schulgebäude, sie hatten die Gelegenheit, persönlich zu sehen, wie die Klassen und Schulbänke mit Tintenfässern früher aussahen.

Als nächstes sahen wir uns eine Nachbildung der alten Kirche im Freilichtmuseum an, Handwerkerwerkstätten, alte Werkzeuge, die bei der Arbeit auf dem Land verwendet wurden. Die Jugendlichen konnten sich mit Bewunderung "in der Zeit bewegen" und den Alltag ihrer Vorfahren und ihren Alltag kennen lernen.

Da das Wetter gut war, konnten wir viel Zeit an der frischen Luft verbringen und die Errungenschaften des Lebens in den alten Masuren bewundern.

Nach einem erlebnisreichen Rundgang durch das Freilichtmuseum zogen wir in die Staedtchen Olsztynek um, wo uns der Stadtfhrer die Perlen der Gegend zeigte. Zuerst gingen wir auf den Platz vor dem Rathaus, wo ein gemeinsames Foto gemacht wurde. Dann bewunderten wir die Ruinen der ehemaligen Burg in Olsztynek, wir waren im Hof und im Burggraben. Wir hielten kurz am Haus von Mrongowiusz an, das sich in der Nähe der ehemaligen evangelischen Kirche befand. Der Stadtfuehrer  erzählte den Jugendlichen interessante Fakten aus dem Leben dieses Schriftstellers und Pastors.

Der letzte Punkt in Olsztynek war der Besuch des renovierten ehemaligen Wasserturms. Von der Spitze aus bot sich ein schöner Blick auf das gesamte Olsztynek-Panorama und es gab schöne Bilder aus der Geschichte Olsztyneks. Junge Menschen machten sich bereitwillig mit der Geschichte dieser Stadt vertraut und verbrachten längere Zeit auf der Aussichtsplattform.

 Am Ende hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, den Sitz der Gesellschaft  in Osterode zu besuchen, wo der Vorsitzende, P. Hoch, über die Geschichte und die Aktivitäten für die deutsche Minderheit sprach. Die Jugendlichen tauschten ihre Erfahrungen aus der Aktivität zum Nutzen ihrer Vereinigungen aus, teilten ihre Ideen und diskutierten lange über Pläne für die Zukunft ihrer Minderheit.

Den Höhepunkt des Besuchs in Osterode bildete ein gemeinsames Foto, das am Denkmal der europäischen Einheit mitten im Zentrum der Stadt aufgenommen wurde.

Das Projekt endete mit einem gemeinsamen Catering, das in einem nahe gelegenen Restaurant gebucht wurde.

Während des Essens, aber auch während der gesamten Expedition, hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, die Beziehungen und den Dialog zu stärken, was eine große Chance für die Integration und die Stärkung der Idee der Gründung von Vereinigungen deutscher Minderheiten darstellte.

Auf dem Rückweg sprachen die Jugendlichen über das kulturelle Erbe der Region des ehemaligen Ostpreußen, so dass die Expedition für sie sicherlich eine wertvolle pädagogische und historische Erfahrung war, aber auch ihr Identitäts- und Zugehörigkeitsgefühl zu einer sozialen Gruppe, der deutschen Minderheit, stärkte.

Wir hoffen, dass weitere Projekte, die in den kommenden Jahren durchgeführt werden, auch bei jungen Menschen auf grosses  Interesse stoßen und erfolgreich sein werden.

"Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministerium des Innern der BRD finanziert"

Marta Mularczyk