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Adventstreffen der Vorsitzenden

Michał
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 Friede auf Erden ist unsere Aufgabe

Adventstreffen sind in den Gesellschaften der deutschen Minderheit schon Tradition. Tradition sind auch Adventstreffen der Vorsitzenden der einzelnen Gesellschaften. 

 In Übereinstimmung mit ihr fand das Treffen der Vorsitzenden im vergangenen Advent am 7. Dezember im Allensteiner Restaurant Villa Pallas statt. An ihm nahmen der Marschall der Woiwodschaft Ermland-Masuren Gustaw Marek Brzezin, der Beauftragte des Marschalls für Fragen der nationalen und ethnischen Minderheiten Wiktor Marek Leyk sowie der Anwalt und Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Allenstein Wojciech Wrzecionkowski teil. Gekommen war dazu auch wie gewöhnlich Domherr Andre Schmeier, der katholische Seelsorger der deutschen Minderheit.

Friede auf Erden, das war das Leitmotiv der kurzen Predigt, die er hielt.

- Vor 100 Jahren standen die Menschen unter Schock nach dem schrecklichsten Krieg in der Geschichte der Menschheit. Niemand nahm damals an, dass 20 Jahre Später ein noch schrecklicherer Krieg ausbrechen würde. Friede auf Erden, das ist nichts von Gott Gegebenes. Das ist Aufgabe der Menschen. Friede beginnt mit gewöhnlichen, kleinen und alltäglichen Angelegenheiten. Kleine Konflikte ergeben am Ende auch Kriege. Friede und Krieg gehören zu unserem menschlichen Leben. Gott macht uns keine Konflikte. Wir sind es, die sie hervorrufen, erinnerte er.

Gustaw Marek Brzezin konzentrierte sich auf die helle Seite der menschlichen Natur. Er gratulierte uns zur Ausdauer in der Pflege unserer Bräuche und Sprache. Er unterstrich, dass wir gemeinsam gute Hausherren unserer Region sind, dass sich die Zusammenarbeit der deutschen Minderheit und der polnischen Mehrheit auf der Ebene der Führung der Region gut gestaltet. Er appellierte, dass wir weiterhin gemeinsam aktiv sind, da wir verantwortlich für die Region sind und die Verpflichtung haben, unseren Nachfahren alles so gut wie möglich zu hinterlassen. Er dankte der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig und Henryk Hoch, dem Vorsitzenden des Verbands der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, für die Zusammenarbeit.   

Nach einer gemeinsamen Mahlzeit sangen die Versammelten deutsche und polnische Weihnachtslieder. Auf dem Akkordeon begleitete sie Irena Szubzda, die Vorsitzende der Gesellschaft „Masuren“ in Lyck. Am Ende erschien im Saal der Nikolaus, der an alle kleine Süßigkeiten austeilte.

Auf dem Treffen waren unsere Organisationen in Braunsberg, Landsberg und Deutsch Eylau nicht repräsentiert. Dafür kamen Vertreter der Gesellschaft aus Neumark, die im vergangenen Jahr eine Ortsgruppe der deutschen Gesellschaft in Osterode geworden ist. Sie schloss sich ihr an, nachdem sich der Verband der deutschen Gesellschaften in Thorn aufgelöst hatte, zu dem sie früher gehört hatte.
Uwe Hahnkamp